Last but not least. Hier ist der dritte Verein, der sich für Straßenkatzen in Not einsetzt. Etwa 500 freilebende Katzen werden im Raum Bremen und Umgebung von den Tierschützern der Katzenhilfe Bremen e.V. betreut.

Das Problem vor der eigenen Haustür

Vielen Menschen ist die aktuelle Lage der Straßenkatzen in Deutschland nicht bewusst. Unbemerkt von der breiten Bevölkerung fristen die Tiere ihr Dasein und müssen sich, bei Wind und Wetter, dem täglichen Überlebenskampf stellen.

Dabei ist die Problematik tatsächlich hausgemacht. Die Streuner stammen ursprünglich von nicht kastrierten Hauskatzen ab, oder sind selbst Hauskatzen, die von ihren Besitzern „entsorgt“ wurden.

Durch das harte Leben auf den Straßen stumpfen die Tiere ab und entwickeln eine ausgeprägte Menschenscheu. Auf der Suche nach Futter begeben sich die Samtpfoten täglich in Gefahrensituationen. Die überlebenswichtige Nahrungssuche wird hierbei zu einem Spiel mit dem Tod.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

So hilft der Verein

Zwischen 500 und 600 Tiere werden jährlich von der Katzenhilfe Bremen e.V. versorgt und tierärztlich betreut.

Abhängig von der bisherigen Sozialisierung werden die kastrierten und ausgeheilten Tiere in ein neues Zuhause vermittelt oder wieder an ihren ursprünglichen Stammplatz ausgewildert. Dies geschieht insbesondere bei Wildfängen, die in den ersten 12 Wochen ihres Lebens (Prägephase) keinen menschlichen Kontakt hatten.

Im Falle der Vermittlung werden die oft traumatisierten Tiere von erfahrenen Tierschützern in Pflegestellen aufgenommen, um das Tier wieder an den Menschen zu gewöhnen bzw. das Vertrauen zu ihm wieder aufzubauen.

Eine unglaubliche Arbeit, die vor allem eine Sache verlangt: Viel Geduld. Gerade bei sensiblen Katzen, mit einer prägenden Lebensgeschichte,  bedarf es ein erhöhtes Maß an Fingerspitzengefühl, um das Tier zu zähmen und in ein bestehendes Gefüge einzugliedern.

Wie wertvoll das Engagement des Vereins ist, spiegelt sich auch in dem Interesse der Unterstützer, sowie den steigenden Mitgliederzahlen wieder.

Beachtliche Entwicklung

Gegründet 1991 mit etwa 30 Mitgliedern kann der Verein, Stand 2018, mittlerweile 604 Mitglieder vorweisen. Die Entwicklung zeigt, wie wichtig die ehrenamtliche Tierschutzarbeit in Deutschland ist, um Zuständen, wie in anderen europäischen Ländern, vorzubeugen und bestehendes Leid zu lindern.

Wir möchten das Team bei seiner Arbeit unterstützen und helfen, den Streunern ein besseres Leben zu ermöglichen.

Hilf auch du mit und spende Futter, um die hungrigen Tiere satt zu machen.

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