Straßenkatzen in Not: Sieben-Katzenleben e.V.

///Straßenkatzen in Not: Sieben-Katzenleben e.V.

Straßenkatzen in Not: Sieben-Katzenleben e.V.

Nach dem Start unserer Aktion für Straßenkatzen in Not möchten wir nun die teilnehmenden Vereinen einzeln vorstellen.
Los geht es mit unserem Vertreter für Spanien: Sieben-Katzenleben e.V.

Die Entstehung 

Die Geschichte des Vereins beginnt im Sommer 2009. Tierschützer aus Spanien wendeten sich mit einem dringenden Hilferuf an die deutschen Kollegen:
Die Tötungsstation (Perrera) in Jerez de la Frontera / Cadiz (Südspanien) war wieder einmal überfüllt.
Bedingt durch den Platzmangel drohte die Anordnung der Tötung einiger Tiere.

Im Zuge einer unglaublichen Hilfsaktion schlossen sich deutsche Tierschutzorganisationen zusammen, um die Katzen aus der Perrera zu retten und in ein sicheres Zuhause zu vermitteln.
Durch das Engagement zahlreicher Helfer und Spender konnte das Überleben der Samtpfoten gesichert werden.
Aufgrund bereits bestehender Projekte erwies sich das Aufrechterhalten dieser Aufgabe auf Dauer aber leider als zu umfangreich.

Angetrieben von der Nachricht des Leids der Perrerakatzen fand sich Ende 2009 eine Gruppe aus etwa 15 Leuten zusammen, die aktiv tätig werden wollten, um gegen die Zustände vorzugehen.
So beschloss man, in Absprache mit den anderen Tierschützern, einen eigenen Verein zu gründen.

Nach der Überwindung einiger bürokratischer Hürden konnte im Juni 2010 die offizielle Eintragung des Vereins Sieben-Katzenleben e.V. erfolgen.
Seitdem setzt sich das Team für unterschiedliche Tierschutzprojekte im In- und Ausland ein.
Ein Fokus liegt hierbei auf die Unterstützung des Tierheims Asociacion Nacional Amigos de los Animales, deren Helfer sich tagtäglich für das Wohl der Straßenkatzen, rund um die spanische Stadt Hauptstadt Madrid, einsetzen.

Situation in Spanien

Die Lebensumstände für Streuner in Spanien sind nach wie vor tragisch. Die Geschichte der überfüllten Tötungsstation in Cadiz ist längst kein Einzelfall.
Trotz der voranschreitenden offiziellen Abschaffung von Tötungen haben sich die Bedingungen der Tiere nicht merklich verbessert.

Statt in den Perreras auf den sicheren Tod zu warten, werden die Tiere auf den Straßen ihrem eigenen Schicksal überlassen.
Auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf begeben sie sich täglich in gefährliche Situationen, die nicht selten mit dem Tod enden.
Ein unfairer Überlebenskampf, bei dem es den leidenschaftlichen Einsatz motivierter Menschen bedarf, um gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen.

Hilfe vor Ort

Die Unterstützung durch Sieben-Katzenleben e.V. ist für das Tierheim Asociacion Nacional Amigos de los Animales (kurz: ANAA) von hoher Bedeutung.
Irene Herrero, die Leiterin des Tierheims, ist dankbar für die tolle Unterstützung, die sie aus Deutschland erhält.

Bis zu 500 Katzen werden in den Futterkolonien versorgt, die die spanischen Tierschützer betreuen. Um die benötigte Menge an Futter stemmen zu können, ist das Team auf Futter- und Sachspenden angewiesen.
Auch die Kastration der Tiere spielt bei der täglichen Arbeit eine wichtige Rolle. Um die unkontrollierte Vermehrung eindämmen zu können, bilden sie einen wichtigen Bestandteil der täglichen Arbeit.

Wir freuen uns, das Sieben-Katzenleben e.V. bei unserem Projekt dabei ist und hoffen mit „Straßenkatzen in Not“ Futtersorgen nehmen und das Freiwerden von finanziellen Ressourcen für Kastrationen schaffen zu können.

Mit einer Futterspende hilfst auch du für das Wohl der Samtpfoten und nachhaltigen Tierschutz zu sorgen!

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2019-03-08T11:48:15+00:0022. Februar 2019|aktuelle Aktionen|